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    Handwerk in bester Stimmung im Frühjahr 2015

    Im Bezirk der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg werden halbjährlich Konjunkturumfragen durchgeführt. Dazu befragt die Handwerkskammer über 2.200 repräsentativ ausgewählte Handwerksbetriebe mittels eines Fragebogens zu ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen Lage.

    Die Umfrageergebnisse werden jeweils in einem repräsentativen Bericht dokumentiert und grafisch anschaulich aufbereitet.

    Zusammenfassung:

    Geschäftslage: 84,4 Prozent der Handwerksbetriebe waren mit der Geschäftslage im zurückliegenden Quartal zufrieden – ein neuer Spitzenwert bei einer Frühjahrsumfrage. Der Anteil der Unternehmen mit „guter“ Geschäftsentwicklung betrug dabei erfreuliche 38,3 Prozent. Spitzenreiter waren in den zurückliegenden Monaten erneut die Ausbaugewerbe: Für 49,4 Prozent lief es „gut“. Erneut auf dem zweiten Platz – die Personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe mit 41,2 Prozent „guter“ Bewertungen. Ein weiteres Indiz für die positive Gesamtlage: Ausnahmslos alle Gewerkegruppen konnten an der positiven Entwicklung teilhaben. Auch für die Gesundheitsgewerbe verlief die Entwicklung insgesamt positiv. Die gute Stimmungslage wird sich auch in den nächsten Monaten fortsetzen: Mit 43,7 Prozent hoffen erfreulich viele Betriebe auf weiterhin gute Geschäfte, nur 10,7 Prozent sind pessimistisch. Das ostbrandenburgische Handwerk freut sich ein weiteres Mal über eine aktuell überaus gute Wirtschaftslage und ebensolche Aussichten.

    Beschäftigungsentwicklung: Die Beschäftigungssituation im Handwerk war überaus stabil, fast 84,6 Prozent der Betriebe ließen ihre Mitarbeiterzahl unverändert. Im Kfz-Handwerk und in den Gesundheitshandwerken wurde keine einzige Entlassung gemeldet. In diesen beiden Gruppen war eine Zunahme der Mitarbeiterzahl feststellbar. Die meisten Entlassungen gab es saisonbedingt wieder im Bauhauptgewerbe – dank des milden Winters aber verhältnismäßig moderat. Für die kommenden Monate wird in der Handwerkswirtschaft wieder eine moderate Zunahme der Beschäftigung erwartet. Nur im Kfz-Handwerk und im Nahrungsmittelgewerbe ist per Saldo mit einem geringen Rückgang zu rechnen.

    Auftragslage: Der Auftragsbestand ging insgesamt saisonal bedingt zurück, wenn auch weniger deutlich als in den Vorjahren. Etwa jeder zehnte Betrieb erhöhte trotzdem seinen Auftragsbestand. Leichte Zuwächse hatten die Personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe, ausgeglichen war die Entwicklung in den Gewerken Kfz und Nahrungsmittel. Besonders starke Veränderungen gab es in der Gruppe der Gesundheitsgewerbe. Für die kommenden Monate ist man optimistisch. Am meisten haben sich die Gesundheitsgewerbe vorgenommen. Es folgen erwartungsgemäß die Betriebe der Bauhaupt- und die Ausbaugewerbe. Der durchschnittliche Auftragsvorlauf entwickelte sich hervorragend: Mit 8,7 Wochen konnte der bisherige Frühjahres-Bestwert aus dem Frühjahr 2011 wiederholt werden.

    Betriebsauslastung: Auch die Betriebsauslastung verbesserte sich gegenüber der Vorjahresumfrage nochmals geringfügig. Mit 54,8 Prozent war mehr als die Hälfte der Betriebe „zufrieden stellend“, d.h. über 70 %-ige Auslastung ihrer Kapazitäten, ausgelastet. Ein Viertel der Unternehmen hatte aber wieder eine „schlechte“ Auslastung. Die beste Auslastung hatten wieder die Ausbaubetriebe. Weniger gut lief es für die Betriebe in den Gewerken Bauhaupt, Gesundheit und Personenbezogene Dienstleistungen – zwischen 25 und 31 Prozent der Betriebe hatten hier eine schlechte Auslastung.

    Umsatzentwicklung: Der erfahrungsgemäße Umsatzrückgang im Winter war im zurückliegenden Quartal weniger ausgeprägt als im Vorjahr. 39,4 Prozent der Betriebe hatten ein Umsatzminus. Ein Umsatzplus verzeichneten mit 12,1 Prozent wieder nur verhältnismäßig wenige Unternehmen. Auch die milde Wintersaison brachte keiner einzigen Gruppe per Saldo einen Umsatzzuwachs. Am turbulentesten verlief die Umsatzentwicklung in der Gruppe der Gesundheitsgewerbe. Bei den Umsatzerwartungen für die kommenden Monate hofft man per Saldo in allen Gruppen auf Umsatzzuwächse. Am größten ist die Zuversicht bei den Kfz-Betrieben und im Gesundheitsgewerbe. Auch in den Personenbezogenen Dienstleistungsgewerben, im Ausbaugewerbe und im Bauhauptgewerbe ist man optimistisch.

    Preisentwicklung: Mit 52,0 Prozent musste wieder mehr als die Hälfte der Betriebe höhere Preise im Einkauf bezahlen. Aber im vergangenen Quartal konnte fast jedes vierte Unternehmen im Verkauf höhere Preise bei den Kunden durchsetzen. Am erfolgreichsten waren dabei erneut die Nahrungsmittelgewerbe, gefolgt den Kfz- und den Ausbaubetrieben. Preisnachlässe im Verkauf kamen deutlich seltener vor. 70,4 Prozent der Unternehmen kalkulierte mit konstanten Preisen. Im kommenden Quartal planen fast alle Betriebe mit gleich hohen oder steigenden Verkaufspreisen. Am meisten haben sich wieder die Nahrungsmittelgewerbe und die Ausbaubetriebe am meisten vorgenommen: Über 40 Prozent hoffen in diesen beiden Gruppen auf höhere Verkaufspreise.

    Investitionstätigkeit: Das Investitionsverhalten im Handwerk bot ein weiteres Mal keine Anzeichen für eine Belebung, sondern zeigte sich unverändert zurückhaltend. 56,3 Prozent der Betriebe veränderten ihre Investitionen nicht, 31,1 Prozent gaben weniger Geld aus. Nur jeder achte Betrieb investierte mehr. Der Anteil der Unternehmen mit nennenswerten Investitionen blieb erneut unverändert. Einziger Lichtblick: Die durchschnittliche Investitionshöhe hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum wesentlich erhöht. In den kommenden Monaten ist keine deutliche Änderung absehbar. Per Saldo deutet sich nur im Kfz-Gewerbe eine geringe Zunahme der investiven Ausgaben an. Im Kfz-Gewerbe könnte die Entwicklung zumindest ausgeglichen verlaufen – in allen anderen Gruppen sind insgesamt weniger Investitionen zu erwarten.

    Den ausführlichen Bericht entnehmen Sie bitte dem Download auf diesen Seiten.

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