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    Flüchtlinge schnell in Arbeit bringen

    Treffen der Nordkammern fordert zügige Asylverfahren und finanzielle Förderung des Deutschunterrichts sowie erleichterten Zugang zur (Berufs)Ausbildung.

    Das Handwerk von Ostfriesland bis zur Lausitz setzt sich für beschleunigte Asylverfahren und eine systematische Erfassung der Sprachkenntnisse und Qualifikationen von Flüchtlingen ein. Anerkannte Asylanten und Asylbewerber mit hoher Bleibeperspektive sollten durch passgenaue Sprachförderung sowie Qualifizierungen schneller im Arbeitsmarkt integriert werden, fordern die 17 Handwerkskammern der Nordkonferenz am 8. September 2015 in Frankfurt an der Oder.

    „Wir setzen uns dafür ein, dass vor allem junge Flüchtlinge eine Ausbildung absolvieren können“ so Michael Koch, Sprecher der Nordkonferenz. Wenn deren Qualifikationsniveau bekannt sei, gelte es, die deutschen Sprachkenntnisse zu fördern und Hürden, die den Arbeitsmarktzugang erschweren, abzubauen.

    Erneuert wird die Forderung nach einem generellen Abschiebeschutz für die Zeit der Ausbildung sowie zwei Jahre des Berufseinstiegs. Außerdem soll die Altersgrenze dafür von 21 auf 25 Jahre steigen. Flüchtlinge können gerade im Handwerk und im ländlichen Raum ihre Kompetenzen in der Praxis nachweisen und im Arbeitsmarkt Fuß fassen.

    Die demografische Entwicklung und die Fachkräftelücke in den kommenden Jahren zwingen nach Ansicht der Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Kammern Handwerksbetriebe dazu, Flüchtlinge als ein Lösungsbaustein anzusehen.  Die Mitgliedsbetriebe und auch die jungen, ausländischen Flüchtlinge würden Rechts- und Planungssicherheit sowie spezielle Beratungs- und Begleitangebote benötigen, resümierte die Nordkonferenz. Erfahrungen aus Berlin, Flensburg, Potsdam und Hannover weisen den Weg, wie der Zugang zu beruflicher Ausbildung erfolgen sollte.

    Zur Nordkonferenz gehören:
    In der Nordkonferenz arbeiten die Handwerkskammern Berlin, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Bremen, Cottbus, Flensburg, Frankfurt (Oder), Hamburg, Hannover, Hildesheim-Südniedersachsen, Lübeck, Magdeburg, Oldenburg, Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Ostfriesland, Ostmecklenburg-Vorpommern, Potsdam, Schwerin und die Vertretung der Handwerkskammern Niedersachsen zusammen. Ziel ist es, mit dem Engagement gemeinsame Interessen länderübergreifend voranzubringen.

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    Michael Thieme
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